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THERAPIEFORM |
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Trommeln als Therapie
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Musik und Rhythmus wurden schon von den alten Griechen als Therapie eingesetzt. Unsere Körperrhythmen wie Herzschlag, Atmung und Pulsieren der Gehirnflüssigkeit haben großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Unter Stress atmen wir flach und hastig, das Herz schlägt rascher und die Muskulatur verkrampft sich. Schmerzen und allgemeines Unwohlsein sind die Folge. Beim Trommeln spüren wir unseren Körper bewusst und können den Rhythmus der Atmung an den getrommelten Rhythmus angleichen. Dadurch führen wir gezielt Entspannung herbei. Zusätzlich stimmen wir die Bewegung der beiden Körper- und Gehirnhälften aufeinander ab.
Überschüssige Energie wird kanalisiert und nach außen abgeleitet. Ruhe und Wohlbefinden sind die Folge. Weiters werden auch Glückshormone, die sogenannten Endorphine, in die Blutbahn abgegeben. Regelmäßiges gemeinsames Trommeln in so genannten Trommelzirkeln wird weltweit von immer mehr großen Firmen zum Stressabbau und zur Entspannung der Mitarbeiter angeboten. Dabei wird auch das Gemeinschaftsgefühl gefördert. Die Mitarbeiter lernen, aufeinander zu hören und zu reagieren, und arbeiten daher auch besser zusammen.
Gemeinsames Trommeln ist ein einfacher und wirkungsvoller Weg, sein Wohlbefinden nachhaltig zu steigern. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die o.a. Zeilen stammen aus einer Ausgabe der 'Ganzen Woche' (Feb. 2008), in der Herr Dr. Reinald Brezovsky (FA für Neurochirurgie, Manuelle Medizin und Akupunktur, Wien; www.schmerzarzt.at) auf eine Leseranfrage ('Ich stehe unter starkem Stress und leide unter Verspannungen. Ich habe von Trommeln als Therapie gehört. Was ist das?) antwortete.
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